So finden sie die passende hausverwaltung für ihre weg!

So finden sie die passende hausverwaltung für ihre weg!

So finden sie die passende hausverwaltung für ihre weg!

So finden sie die passende hausverwaltung für ihre weg!

Es ist nicht immer einfach, die richtige Hausverwaltung zu finden, die zu Ihrem Objekt und Ihrer Eigentümergemeinschaft passt. Viele verschiedene Faktoren spielen mit hinein: die Art der Verwaltung (externe Hausverwaltung oder interne Selbstverwaltung), die Aufgaben, die man dem Verwalter übertragen möchte, die Kosten und vieles mehr. Dieser Artikel verhilft Ihnen zu einem besseren Überblick, um die richtige Auswahl zu treffen.


Inhaltsverzeichnis

Müssen wir die Verwaltung der WEG an einen Verwalter abgeben?

Keine WEG kommt um die Bestellung eines Verwalters bzw. einer Verwaltung herum: Das Wohnungseigentumsgesetz schreibt vor, dass jede Wohnungseigentumsgemeinschaft einen Verwalter bestellen muss oder aber die Verwaltung gemeinschaftlich übernehmen muss.

Allerdings ist es nicht verpflichtend, die Verwaltung über einen Dienstleister und professionellen WEG-Hausverwalter zu organisieren. Vielmehr kann die WEG auch einen Miteigentümer als Verwalter bestellen und die WEG selbst verwalten.

Der designierte Verwalter spielt eine zentrale Rolle und übernimmt alle Verwaltungsaufgaben, die das Gemeinschaftseigentum (Treppenhaus, gemeinsamer Garten oder auch das Dach) der WEG betreffen wie z.B.:

  • Kaufmännische Verwaltung: Der Verwalter übernimmt die Finanzen des Gemeinschaftseigentums: Erstellung des Wirtschaftsplans, Einsammeln des Hausgeldes, Bezahlen der Dienstleister oder Vorbereiten der Jahresabrechnung.
  • Administrative Verwaltung: Der Verwalter sorgt dafür, dass mindestens einmal im Jahr eine Eigentümerversammlung einberufen wird. Er bereitet gemeinsam mit dem Verwaltungsbeirat die Tagesordnungspunkte vor und kümmert sich um die Protokolle der Versammlung.
  • Ordnungsgemäße Instandhaltung der Immobilie: Er sorgt für die Sicherheit des Gebäudes und gewährleistet, dass das Objekt in einem guten baulichen Zustand ist und auch bleibt.
  • Die Hausverwaltung ist Garant, dass die Beschlüsse der Eigentümerversammlung umgesetzt werden und dass die Hausordnung von allen Bewohnern der Immobilie (Eigentümer und Mieter) eingehalten wird.

Wann ist es Zeit, eine neue Hausverwaltung zu finden?

Im Laufe des Bestehens einer WEG kann es vorkommen, dass die Hausverwaltung mehrmals gewechselt werden muss. Insbesondere wenn die Eigentümer mit der Verwaltung unzufrieden sind, die Kosten als zu hoch befinden oder die aktuelle Verwaltung das Mandat abgibt.

Da das Gesetz einen Verwalter vorschreibt, muss die Eigentümergemeinschaft einen neuen Hausverwalter bestellen: Üblicherweise geschieht dies anlässlich einer Eigentümerversammlung oder aber per Umlaufbeschluss.

Es gibt mehrere Anlässe, die zur Folge haben, dass ein (neuer) Hausverwalter gesucht werden muss:

  • Entstehung bzw. Gründung der Wohnungseigentümergemeinschaft: Bei der Erstbestellung bestimmt in den meisten Fällen der Bauträger den Verwalter. Die Vertragsdauer des Verwaltervertrages ist bei einer Erstbestellung auf maximal 3 Jahre begrenzt.
  • Auslaufen des Verwaltervertrages bzw. Nichtverlängerung des Mandats: Die Dauer eines Verwaltervertrages ist prinzipiell Verhandlungssache. Allerdings ist die Laufzeit des Vertrages gesetzlich auf 5 Jahre (3 Jahre bei Erstbestellung) begrenzt.
  • Die WEG kündigt den aktuellen Verwalter wegen Pflichtverletzungen oder aber spricht eine ordentliche Kündigung aus, sollte der Vertrag diese Möglichkeit vorsehen.
  • Der amtierende Hausverwalter legt sein Amt nieder, z.B. aus Alters- oder Gesundheitsgründen. Oder aber auch aufgrund von persönlichen Inkompatibilitäten oder bei sehr schwierigen WEGs.

Welche Hausverwaltung passt zu unserer WEG?

Für die Eigentümer einer Wohnanlage ist es wichtig zu wissen, dass die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums prinzipiell auf zwei verschiedene Arten organisiert werden kann.

  • Externe Hausverwaltung: In diesem Fall übertragen die Miteigentümer die Verwaltung an einen externen Dienstleister, der im Gegenzug für seine Dienste eine Vergütung und zusätzliche Kosten in Rechnung stellt. Diese Option wird von vielen Eigentümern bevorzugt, hat aber auch seine Nachteile, wie z.B. regelmäßig steigende Vergütungen und Hausverwalter, die oftmals mehr als 50 WEGs betreuen, und daher nur losen persönlichen Kontakt halten können, schlecht erreichbar sind und nicht schnell genug auf Anfragen reagieren können.
  • Interne Selbstverwaltung: In diesem Fall übernehmen die Eigentümer die Verwaltung selbst. Entweder teilen sie die Aufgaben unter den verschiedenen Eigentümern auf (echte Selbstverwaltung) oder aber ein interner Verwalter wird aus den eigenen Reihen gewählt (unechte Selbstverwaltung). Eine Selbstverwaltung bringt den Vorteil an Kostenersparnissen, da die Vergütung des Verwalters wegfällt. Und da ein interner Verwalter auch persönliches Interesse an schnellen Lösungen hat, finden Probleme und Fragestellungen sehr zeitnahe Antworten.

Wie finden wir die passende Hausverwaltung für unsere WEG?

Eine gute und effiziente Hausverwaltung trägt zur Werterhaltung der Wohnanlage und damit zur Erhaltung des Wertes Ihrer Wohnung bei. Um eine geeignete Verwaltung für ihre WEG zu finden, gilt es verschiedene Aspekte und Faktoren zu berücksichtigen:

  • Die Leistungen im Verwaltervertrag: Das neue Wohnungseigentumsgesetz ermöglicht es die Leistungen, Aufgaben und Befugnisse an die konkreten Wünsche und Bedürfnisse der Gemeinschaft anzupassen. Sehen Sie sich die Details genau an: welche Leistungen werden pauschal abgegolten und für welche Leistungen können Sonderhonorare gefordert werden.
  • Kosten der Hausverwaltung: Die WEG-Selbstverwaltung ist eine kostengünstige Alternative zur professionellen Hausverwaltung. Idealerweise holt man sich Unterstützung von digitalen Tools und Anbietern dazu, um den Aufwand so gering wie möglich zu halten und viele Aufgaben zu automatisieren.
  • Kommunikation: Um eine reibungslose Verwaltung zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Kommunikation zwischen dem Verwalter und den Miteigentümern oder zumindest dem Verwaltungsbeirat wichtig. Genau deshalb ist die Selbstverwaltung eine sehr vorteilhafte Option: Der interne Verwalter ist vor Ort und bringt sich besser ein, da er von den Problemen, die es zu lösen gilt, auch persönlich betroffen ist. Interne Verwalter kennen das Gebäude und die Miteigentümer sehr gut. Das macht sie reaktiver und effizienter, da sie sich nicht erst einen Überblick über die Situation schaffen müssen. Und es ist einfacher, regelmäßig mit seinen Nachbarn zu sprechen, Fragen zu beantworten und Probleme gemeinsam zu lösen.

Gut zu wissen:

Die Matera Online-Plattform unterstützt selbstverwaltete WEGs beim Tagesgeschäft. Und alle komplexen Themen wie z.B. Buchhaltung, rechtliche Fragestellungen oder Sanierungsmaßnahmen werden von unserem internen Expertenteam übernommen.

  • Kundennähe und Verfügbarkeit: Schnelle Antworten und Lösungen gibt es meistens nur, wenn die Hausverwaltung auch räumlich in der Nähe der WEG liegt. Da liegt oft der Knackpunkt bei 100% digitalen Hausverwaltungen: Eine rein administrative Verwaltung, die oft weit entfernt von den täglichen Problemen der Miteigentümer ist. Auch hier setzen sich die Selbstverwaltungsmodelle durch: Es sind die Miteigentümer, die ohnehin vor Ort sind, die das Gebäude verwalten. So können sie im Falle eines Wasserschadens oder jeglicher anderen Pannen schnell und wirksam reagieren. Auch die Kommunikation ist viel einfacher: Ein Grundstein für ein gutes Vertrauensklima und Transparenz. Sollten Sie sich dennoch für einen professionellen Hausverwalter entscheiden, achten Sie darauf, dass die Firma in der Nähe Ihrer Wohnanlage ist, damit der Verwalter leichter persönlichen Kontakt halten und öfter vor Ort sein kann.